Stress-Test

10 Fragen, sofortiges Ergebnis — kein Login, keine Anmeldung. Der Test basiert auf der validierten PSS-Skala (Perceived Stress Scale) und liefert eine Einschätzung deines aktuellen Stressniveaus. Direkt im Anschluss bekommst du konkrete Empfehlungen, was du jetzt tun kannst.

Mann sitzt erschöpft auf der Treppe mit Kopf in den Händen — Stress-Test erkennt Belastung
10Fragen
2 MinDauer
SofortErgebnis & Empfehlung
0€Anonym, kein Login
Frage 1 von 10

Frau schaut nachdenklich auf Tablet — Stress-Level analysieren und verstehen
Wie genau ist ein Online-Stress-Test?
Online-Stress-Tests sind keine klinische Diagnose, aber gute Selbstreflexionshilfe. Validierte Skalen (PSS, DASS) zeigen in Studien gute Korrelation mit professioneller Einschätzung. Für echte Diagnose: Arzt oder Psychologe.
Was tun bei hohem Stress-Testergebnis?
Sofortmaßnahmen: Atemübungen (4-7-8 Technik), Spaziergang, PMR. Mittelfristig: Stressquellen identifizieren, Schlaf verbessern, Ashwagandha oder Magnesium. Bei anhaltend hohem Stress (4+ Wochen): ärztliche Abklärung.
Wie oft sollte man den Stress-Test machen?
Wöchentlich ist sinnvoll, um Trends zu erkennen. Bei akutem Stress täglich als Check-In. Der Test eignet sich gut, um zu messen, ob Stressreduktions-Maßnahmen Wirkung zeigen.
Was ist ein gesunder Stresslevel?
Kein Stress ist nicht das Ziel — Eustress (positiver Stress bei Herausforderungen) ist gesund. Chronischer Stress über 4+ Wochen, der Schlaf und Alltag beeinträchtigt, ist das Problem. Score unter 30% im Test = gut.
Kann Stress körperlich krank machen?
Ja — chronischer Stress erhöht dauerhaft Cortisol: Schlafstörungen, geschwächtes Immunsystem, Herz-Kreislauf-Risiko, Verdauungsprobleme und Burnout. Cortisol senken →
Was ist der Unterschied zwischen PSS und DASS?
Die PSS (Perceived Stress Scale) misst das subjektive Erleben von Stress — wie unkontrollierbar und überwältigend die letzten 4 Wochen waren. Der DASS misst drei Dimensionen: Depression, Angst, Stress. PSS ist spezifischer für Stressempfinden. Unser Test basiert auf PSS-Fragen.
Ab wann brauche ich professionelle Hilfe bei Stress?
Wenn Stress über 4 Wochen anhält, den Alltag deutlich einschränkt oder körperliche Symptome auftreten (Herzrasen, Erschöpfung). Krisenhilfe: 0800 111 0 111 (kostenlos, 24/7). Alternativ: Hausarzt, Psychotherapeut oder Telemedizin. Burnout-Frühzeichen →

Was der Score biologisch bedeutet: PSS und Cortisol-Korrelation

Der PSS (Perceived Stress Scale) ist kein subjektives Befinden — er korreliert messbar mit Cortisol-Spiegeln und biologischen Stressmarkern. Was unterschiedliche Score-Bereiche im Körper bedeuten:

Score-Bereich Was biologisch passiert Cortisol-Niveau Empfohlene Sofortmaßnahme
0–13% (niedrig) Cortisol-Rhythmus intakt: morgendlicher CAR-Peak, abendliches Tief. HPA-Achse reagiert proportional. Eustress (positiver Stress) dominiert — Leistung und Motivation intakt Normal: CAR 10–20 nmol/L, Abend <3 nmol/L Speichelcortisol Prävention: Schlafrituale und Atemübungen als Routine. Schlafrituale →
14–26% (mittel) Cortisol-Baseline leicht erhöht. Abendliches Cortisol-Tief weniger tief — schlechteres Einschlafen. Amygdala-Reaktivität erhöht, PFC-Kontrolle leicht eingeschränkt. NK-Zellen −20–30% Leicht erhöht: CAR flacher, Cortisol abends 5–8 nmol/L statt <3 Aktive Gegenmaßnahmen: PMR oder AT täglich, Schlaf priorisieren. PMR starten →
27–40% (hoch) Chronisch erhöhtes Cortisol: Hippocampus-Neurogenese ↓, Schlaf fragmentiert (3-Uhr-Aufwachen), Immunsuppression messbar. GR-Rezeptoren beginnen zu desensitisieren — Feedback-Loop gestört Erhöht: Cortisol-Rhythmusverlust; flacher CAR, erhöhte Nacht-Baseline; Speichel-DHEAS erniedrigt Systematische Intervention: MBSR 8 Wochen, Adaptogene, ärztlicher Cortisol-Check. MBSR starten →
41–60% (sehr hoch) HPA-Achsen-Dysregulation: Cortisol entweder chronisch hoch (early burnout) oder abnorm niedrig (burned-out/erschöpft — Nebenniereninsuffizienz-Muster). Amygdala strukturell vergrößert, Hippocampus messbar geschrumpft Variabel: entweder chronisch erhöht (10–20 nmol/L Abend) oder erschöpfungsbedingt niedrig (<5 nmol/L CAR) — beide sind Warnsignale Professionelle Hilfe, Burnout-Test, Blutbild. Burnout-Test → — Selbsthilfe reicht bei diesem Score nicht mehr allein

Quellen: Cohen et al. 1983 (PSS-Entwicklung); Hellhammer et al. 2009 (Psychoneuroendocrinology — Speichelcortisol-Normwerte); Lupien et al. 2009 (Nat Rev Neurosci — Cortisol und Hippocampus)

Nach dem Test
Was tun — je nach Ergebnis
Score unter 30%
Präventiv bleiben. Yin Yoga 3x/Woche und festes Schlafritual — das Nervensystem resilient halten, bevor Probleme entstehen.
Score 30–55%
Jetzt gegensteuern. Täglich: Atemübungen (4-7-8) morgens + PMR abends. Bei Schlafproblemen: Schlafstörungen-Check machen.
Score über 55%
Systematisch handeln. 5-Ebenen-Plan als Struktur nutzen. Wenn Schlaf beeinträchtigt: CBT-I als wirksamste Methode. Ab 4 Wochen anhaltend: Arzt.
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